Wusstest du, dass wegen Lithium-Technik jährlich viele Geräte am Flughafen kontrolliert werden? Das betrifft dein Ladegerät im Gepäck und kann Zeit kosten.
Du willst die Antwort sofort? Darf die powerbank ins Flugzeug? Ja – aber nur ins Handgepäck. Gepäck mit Lithiumzellen gehört nicht in die aufgegebene Tasche.
Wir setzen den Rahmen: Welche Regeln gelten, welche Limits (Wh ≈ 27.000 mAh) und wo Airlines abweichen dürfen.
Kurz und klar:
- Limits: Häufig 100 Wh (≈ 27.000 mAh).
- Anzahl: Manche Airlines beschränken Stückzahl.
- Sicherheit: Geräte werden gesondert geprüft.
Weiter unten findest du eine Tabelle mit schnellen Grenzwerten. Packe pragmatisch: tu das, lass das — so vermeidest du Stress am Sicherheitscheck. Flugpreise auf fliegen.de vergleichen
Powerbank im Flugzeug: Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Kurzfassung: Du darfst eine powerbank flugzeug mitnehmen, aber nur unter klaren Sicherheitsregeln. Packe sie ins Handgepäck, nicht ins aufgegebenen gepäck.
Erlaubt – aber nur mit klaren Sicherheitsregeln
Ja, powerbank flugzeug: Mitnahme ist erlaubt. Achte auf die Beschriftung der Kapazität und auf unbeschädigten Zustand.
Merksatz: Immer Handgepäck, nie aufgegebenen Gepäck
Merke dir: immer handgepäck — das gilt fast ausnahmslos. Bei Unsicherheit prüfe vor dem Abflug die Regeln deiner Airline.
- 30‑Sekunden-Check: Gerät sichtbar, Kapazität lesbar, kein Schaden.
- Limit: Standard ist bis 100 Wh (Details folgen später).
- Wenn du fragst „darf powerbank flugzeug?“ — meistens ja, solange du Airline- und Sicherheitsvorgaben beachtest.
- Ausblick: Bei einzelnen Flügen können Airlines strenger sein.
Powerbank und Akkus Handgepäck: Was ist erlaubt und was nicht?
Warum Lithium‑Ionen als Risiko gelten
Lithium‑Ionen‑Akkus können bei Kurzschluss oder Überhitzung Feuer fangen. Das passiert schnell, wenn Kontakte freiliegen oder Zellen beschädigt sind.
Was alles als Akku zählt
Als akku gelten externe Ladegeräte, Ersatzzellen (z. B. Foto), fest verbaute Akkus in Smartphones oder Laptops sowie einzelne batterien. Auch große Ersatzzellen für Drohnen fallen darunter.
Typische No‑Gos am Flughafen
- Beschädigtes Gehäuse oder aufgeblähte Zellen
- Lose Kontakte oder fehlende Kapazitätsangabe
- Kabel mit Bruchstellen oder schlecht isolierte Anschlüsse
Wann du eine Genehmigung brauchst
Geräte über ~100 Wh benötigen meist eine genehmigung der Airline. Für Sonderfälle, etwa medizinische Energieversorger, frag vor dem Flug gezielt nach einer genehmigung fluggesellschaft.
| Item | Typische Grenze | Handlung |
|---|---|---|
| Standard Akku | <= 100 Wh | Mitnehmen im Handgepäck |
| Große Ersatzzelle | 100–160 Wh | Genehmigung einholen |
| >160 Wh | über 160 Wh | In der Praxis meist verboten |
Regel aus sicherheitsgründen: Transportiere kritische Zellen so, dass du sie bei Bedarf schnell erreichst und die Crew informiert werden kann.
Handgepäck statt Koffer: Wohin mit Powerbank, Akkus und Batterien?
Für deinen Flug gilt: Zugriff statt Verstecken — so schützt du dich und die Crew.
Warum Geräte nicht ins Kofferfach gehören
Handgepäck statt Koffer. Lithium‑Zellen können sich entzünden. Ein Brand im Frachtraum wird deutlich später bemerkt als in der Kabine. Aus sicherheitsgründen dürfen externe Energiespeicher deshalb nicht im aufgegebenen gepäck transportiert werden.
Was passiert, wenn du sie doch eincheckst
Kontrollen finden oft eine verbotene Powerbank im Koffer. Dann öffnet die Airline den Koffer, entnimmt das Gerät und das Gepäck kommt verspätet oder wird nachgeliefert.
So packst du sie griffbereit und regelkonform ein
- Do: Lege die powerbank in eine kleine Tasche, oben im Gepäckfach oder im Rucksack, so dass du sie schnell findest.
- Don’t: Vergrabe sie nicht ganz unten im Koffer oder unter schweren Sachen.
- Ports abdecken, Kabel ordentlich verstauen. Manche fluggesellschaften fragen beim Check‑in explizit nach Ersatzbatterien.
- Mini‑Check vor Abflug: sichtbar, unbeschädigt, kapazität lesbar.
| Problem | Konsequenz | Tip |
|---|---|---|
| Powerbank im Koffer | Entnahme durch Personal, Gepäckverspätung | Im Rucksack oben platzieren |
| Unzureichend geschützt | Kurzschluss möglich | Ports abdecken, Kabel sichern |
| Beim Check‑in verneint | Fragen oder Nachkontrolle | Vorab informieren, ehrliche Angabe |
Kapazität verstehen: **100 Wh** und die **27.000 mAh**-Faustregel
Ein kurzer Rechenweg zeigt dir sofort, ob dein Gerät unter die Grenze fällt. Airlines prüfen meist wattstunden (Wh), weil diese die tatsächliche Energiemenge beschreibt. mAh sagen allein noch nichts über die gespeicherte Energie aus.

Was Wattstunden (Wh) wirklich bedeuten
Wattstunden geben die Energiemenge an, die ein Akku liefern kann. Daraus ergibt sich, ob ein Gerät die häufige Grenze von 100 Wattstunden überschreitet.
Umrechnung leicht gemacht
Nutze die simple Formel: mAh × Volt ÷ 1000 = Wh. So vergleichst du mAh‑Angaben mit der zulässigen Wh‑Grenze.
Beispielrechnung
Rechne: 27.000 mAh × 3,7 Volt = 99,9 Wh. Damit liegst du knapp unter den meist erlaubten 100 wattstunden.
Warum die Angabe auf dem Gehäuse entscheidend ist
Prüfe vor dem Flug, ob die kapazität auf dem Gehäuse steht. Fehlt die Kennzeichnung, kann die Sicherheitskontrolle das Gerät beanstanden.
- Merke: Kapazität prüfen, Formel notieren oder Originalverpackung mitnehmen.
- Tipp: Bei nur mAh sichtbar, rechne schnell mit 3,7 volt.
| Angabe | Typische Grenze | Handlung |
|---|---|---|
| Wh | ≤ 100 Wattstunden | Normal erlaubt |
| mAh (bei 3,7 V) | ≈ 27.000 mAh | Knapp unter Grenze |
| Keine Angabe | — | Kann zu Diskussion führen |
Wie viele Powerbanks darfst du mitnehmen – und gilt „maximal zwei“ immer?
Viele Reisende fragen sich: Wie viele externe Ladegeräte darf ich wirklich mitnehmen?
Kurzantwort: Die IATA‑Orientierung erlaubt meist maximal zwei pro Person, wenn jede Einheit bis zu 100 Wh hat.
IATA‑Leitlinie: zwei Geräte, überschaubare Leistung
In der Praxis gilt: Du darfst in der Regel zwei powerbanks mitführen. Das ist die gängigste Leitplanke. Jede Einheit sollte 100 Wh oder weniger aufweisen.
Der Ausnahmebereich: 100–160 Wh
Geräte zwischen 100 und 160 Wh brauchen eine Genehmigung der Airline. Anfrage am besten schriftlich, nenne Modell und Wh‑Angabe. Warte die Bestätigung vor dem Reiseantritt ab.
Alles darüber: praktisch verboten
Mehr als 160 Wh nimmst du realistischerweise nicht mit. Fast alle Fluggesellschaften lehnen das ab.
- Praktischer Tipp: Lieber 1–2 verlässliche Einheiten statt viele kleine, das reduziert Fragen beim Check‑in.
- Im Zweifelsfall: Vorab die Beförderungsbedingungen der Airline prüfen oder schriftlich nachfragen.
| Leistung | Erlaubnis | Was du tun solltest |
|---|---|---|
| ≤ 100 Wh | Meist erlaubt (bis zwei pro person) | Mitführen, Kapazität lesbar |
| 100–160 Wh | Nur mit Genehmigung | Vorab Airline kontaktieren, Bestätigung mitnehmen |
| > 160 Wh | In der Praxis verboten | Nicht versuchen, an Bord zu bringen |
Regeln je nach Airline: Warum du immer kurz nachschauen solltest
Bevor du zum Check‑in gehst, wirf einen kurzen Blick in die Regeln deiner Airline. IATA liefert eine Orientierung, doch jede Fluggesellschaft kann schärfere Vorgaben festlegen.

IATA ist nur eine Richtlinie
IATA gibt Standards vor. Viele airlines folgen ihnen. Manche fluggesellschaften setzen aber eigene Limits. Das betrifft Anzahl, Wh‑Grenzen und Meldepflichten.
Was du vor Abflug in den Beförderungsbedingungen suchst
Öffne die Website der airline und suche gezielt nach den Stichwörtern unten. So findest du schnell die relevanten regeln.
- Wo: Beförderungsbedingungen, Dangerous goods, Gepäckinfo.
- Suchbegriffe: Lithium, spare batteries, powerbank handgepäck, powerbank flugzeug, powerbank.
- Worauf achten: Max. Anzahl, Wh‑Limit, Aufbewahrung, Meldepflicht.
Mini‑Check vor Abflug: zähle deine Geräte, notiere Wh, verstaue sie erreichbar (Sitztasche oder unter dem Sitz). Wenn eine fluggesellschaft strengere Regeln hat, kann das bei der sicherheitskontrolle sofort auffallen.
Neue und strengere Vorgaben: Lufthansa Group & internationale Trends
Ab Januar 2026 gelten bei einer großen europäischen Airline spürbar schärfere Vorgaben. Die Lufthansa Group erlaubt Geräte bis 100 Wh weiter im Handgepäck, schränkt aber die Nutzung an bord klar ein.
Wichtig für deinen Flug: Packe die Einheit nicht ins Gepäckfach. Bewahre sie in Reichweite auf, zum Beispiel in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz.
Was an Bord untersagt ist: Auf Lufthansa‑flügen ist das Laden von Smartphone oder Tablet mit der Einheit sowie das Aufladen der Einheit über den Bordstrom verboten. Eine saubere Ausnahme gilt nur für zugelassene medizinische Geräte.
International ziehen Länder nach: Südkorea hat seit 01. März 2025 zusätzliche Vorgaben wie separate Verpackung, Isolierung der Kontakte und Nutzungsverbote während des Fluges eingeführt.
| Regel | Datum / Region | Praxis |
|---|---|---|
| Lufthansa Group: Nutzung an Bord | ab 15.01.2026 | Mitnahme bis 100 Wh erlaubt, Laden an bord verboten (Ausnahme Medizin) |
| Südkorea: Verpackung & Nutzung | seit 01.03.2025 | Separat verpacken, Kontakte isolieren, in Reichweite verstauen |
| Internationale airlines‑Trend | laufend | Strengere Kontrollen; größere Einheiten oft genehmigungspflichtig |
- Do: Prüfe vor Abflug die regeln deiner Airline.
- Don’t: Versuch nicht, größere Einheiten ohne genehmigung mitzuführen.
Sicherheitskontrolle am Flughafen: So kommst du mit Powerbanks schnell durch
Am Sicherheitscheck brauchst du ein klares Vorgehen. Leg die externe Batterie sichtbar auf das Förderband, damit die Kontrolle sie zügig prüfen kann.
Powerbank aus dem Gepäck nehmen und sichtbar vorlegen
Nimm das Gerät aus dem Handgepäck heraus und lege es offen aufs Band. So vermeidest du Nachfragen und Verzögerungen.
Darauf achtet die Kontrolle
Die Prüfenden wollen zwei Dinge sehen: Kapazität lesbar (Wh oder mAh) und ein unbeschädigtes Gehäuse ohne Aufblähungen oder Risse.
Typische Fehler, die Zeit kosten
- Keine Wh/mAh‑Angabe sichtbar.
- Billiggerät ohne Kennzeichnung („No‑Name“).
- Beschädigte Kabel, freiliegende Kontakte oder ausgebeulte Zellen.
Praktische Schritte, Schritt für Schritt
- Vor dem Scannen: Gerät aus dem Rucksack nehmen.
- Auf das Band legen, Ports sichtbar und frei.
- Wenn gefragt: Kurz sagen „Powerbank im Handgepäck, X Wh“ — das beschleunigt die Prüfung.
Tipps: Vermeide dicke Schutzhüllen bei der Kontrolle. Pack keine losen Metallteile daneben. Bei Unklarheiten sage freundlich Bescheid; das Sicherheitspersonal kann die Mitnahme bei Zweifeln verweigern.
| Prüfpunkt | Was Kontrolle erwartet | Deine Aktion |
|---|---|---|
| Beschriftung | Kapazität lesbar (Wh oder mAh) | Etikett sichtbar halten oder Rechnung/Verpackung dabei haben |
| Zustand | Unbeschädigt, keine Aufblähungen | Vor Abflug prüfen, beschädigte Einheiten zu Hause lassen |
| Kabel & Zubehör | Keine losen Metallteile, intakte Anschlüsse | Kabel sauber verstauen, Ports abdecken |
Sicher an Bord: Nutzung, Aufladen und richtige Aufbewahrung während des Fluges
An Bord zählt Sicherheit vor Bequemlichkeit: so nutzt du deine Geräte korrekt.
Viele Airlines erlauben das Laden von Geräten, doch die Regeln deines Fluges bestimmen. Prüfe vor dem Start die Bestimmungen deiner Airline; bei der Lufthansa Group ist ab 15.01.2026 das Laden mit einer Powerbank an bord meist verboten, außer für medizinische Geräte.
Temperatur im Blick
Vermeide Überhitzung: nicht einquetschen, nicht unter eine Decke legen, keine engen Fächer nutzen. Sorge für Luftzirkulation rund um das Gerät.
Richtig verstauen
Bewahre die Einheit griffbereit auf, nicht tief im Gepäck. So erreichst du sie sofort, falls etwas auffällig wird.
Wenn etwas auffällig wird
Bei Anzeichen wie Wärme, Geruch oder Rauch informiere sofort die Crew. Warte nicht ab. Die Besatzung kennt die Abläufe und schützt dich und die anderen an Bord.
- Do: Ports abdecken, Kontakte isolieren, Ersatzakkus so lagern, dass kein Kurzschluss entsteht.
- Don’t: Gerät unter Sitztasche oder Sitzmechanik quetschen, keine Decke darüber.
| Situation | Deine Aktion | Warum |
|---|---|---|
| Gerät sehr warm | Sofort Crew rufen | Schnelle Reaktion reduziert Risiko |
| Aufgeladen werden | Nur wenn Airline es erlaubt | Richtlinien des Fluges beachten |
| Ersatzakkus | Kontaktflächen isolieren | Keine Kurzschlüsse |
💡 fliegen.de Profi-Tipp
Packe eine externe Batterie mit sichtbarer Wh‑Angabe oder nimm die Originalverpackung mit. Das verkürzt die Prüfung bei der sicherheitskontrolle.
Schütze Kontakte mit Tape oder kleinen Hüllen. Bewahre das Gerät separat in einem kleinen Täschchen auf. So vermeidest du Kurzschlüsse durch Münzen oder Schlüssel.
- Nimm eine powerbank mit klarer Wh‑Angabe mit — das reduziert Diskussionen.
- Powerbank handgepäck-Setup: kleines Täschchen, Ports sichern, keine Metallgegenstände daneben.
- Achte auf die Kapazität in wattstunden — je deutlicher, desto schneller die Freigabe.
- Wenn du mehrere powerbanks brauchst: bleib bei wenigen, zuverlässigen Modellen und halte sie griffbereit.
- Lade vor dem Boarding alle Geräte voll, falls deine fluggesellschaft das Laden an Bord einschränkt.
Extra‑Insider: Mach ein Foto vom Typenschild (Wh). So hast du einen Nachweis, falls die Beschriftung unleserlich ist.
Fazit
Zum Abschluss: Die wichtigsten Regeln für mobile Ladegeräte auf einen Blick.
Kurz gesagt: Du darfst eine powerbank im flugzeug mitnehmen, aber nur als powerbanks handgepäck und nicht im Koffer. Meist gelten bis 100 Wh als Grenze; größere Einheiten brauchen meist eine Genehmigung. Pro Person sind üblicherweise maximal zwei Einheiten erlaubt.
- Mitnehmen? Ja — im Handgepäck, nicht im Gepäckfach des Frachtraums.
- Regel: ≤ 100 Wh meist erlaubt; 100–160 Wh nur mit Zustimmung der Airline; >160 Wh meist verboten.
- Checkliste: Kennzeichnung lesbar, Gerät unbeschädigt, griffbereit, prüfe vorab die Regeln der airlines.
- Ergänzung: Ersatzakkus sicher verpacken, Kontakte isolieren, Kurzschluss vermeiden.
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