wie werde ich fluglotse

Wie werde ich Fluglotse? Voraussetzungen und Bewerbung

Hendrik
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Hendrik
Ich bin leidenschaftlicher Luftfahrtfan – mein Traum war es immer, selbst ins Cockpit zu steigen. Leider hat mir eine Rot-Grün-Schwäche den Weg zum Piloten versperrt. Doch...
16 Min Lesezeit

Überraschend: Mehr als 10.000 Starts und Landungen pro Tag in Europa hängen von einer Handvoll Kontrollzentren ab.

Inhaltsverzeichnis

Du willst wissen, wie dein Start in diesen anspruchsvollen beruf gelingt. Hier bekommst du klaren Rat vom ersten kontakt bis zur Bewerbung.

Die Ausbildung läuft schulisch an der DFS-Flugsicherungsakademie. Theorie wie Luftrecht, Meteorologie und Englisch trifft auf Simulationen und Praxis im Tower.

Voraussetzungen sind streng: Abitur, Altersgrenze, medizinische Tauglichkeit, sehr gutes Englisch und psychologische Eignung. Die Ausbildung zahlt gestaffelt und das Einstiegsgehalt liegt deutlich höher.

In diesem Abschnitt bekommst du einen realistischen blick auf Ablauf, Lizenzen und die Menschen im Team. Du erfährst, welche Unterlagen beim kontakt wichtig sind und wie du deine zeit sinnvoll planst.

Dein Einstieg in den Beruf Fluglotse: Was dich erwartet und warum es sich lohnt

Täglich halten Tausende Kontrolleure den Himmel geordnet — und du kannst dazugehören.

Als fluglotse oder fluglotsin steuerst du den sicheren Fluss der flugzeuge im luftraum. Das ist ein beruf voller verantwortung, der direkten Einfluss auf die sicherheit im flugverkehr hat.

Die Arbeit verbindet Technik und Teamarbeit: moderne Radarsysteme, klare Prozeduren und schnelle Entscheidungen. Du begleitest jede maschine beim start und hältst den Überblick über die luft.

  • Direkter Beitrag zur Sicherheit durch standardisierte Abläufe.
  • Abwechslungsreiche Einsätze: Tower, Anflug- oder Bezirkskontrolle.
  • Bezahlte ausbildung mit schrittweiser Betreuung — kein Sprung ins kalte Wasser.
  • Skills mit hohem Transferwert: Analyse, Kommunikation und Prioritätensetzung.
  • Gute Bezahlung und stabile Karriereperspektiven.
AspektWas du bekommstWarum es zählt
SicherheitStandardprozeduren, TeamchecksMinimiert Risiken im täglichen Flugverkehr
TechnikRadarsysteme, ATC-ToolsEffiziente Kontrolle und präzise Steuerung
AusbildungBezahlte Theorie und PraxisSchrittweiser Einstieg in Live-Operationen
KarriereGutes Einstiegsgehalt, EntwicklungLanglebige Perspektiven im öffentlichen Dienst

Wie werde ich Fluglotse?

Der Weg vom ersten Kontakt bis zum Beginn der Ausbildung lässt sich in klare, gut planbare schritte aufteilen. Kurz: prüfen, vorbereiten, testen und starten.

Der schnelle Überblick: Vom ersten Kontakt bis zum Start deiner Ausbildung

Zuerst klärst du die eignung: hast du abitur (allgemeine hochschulreife), bist jünger als 24 Jahre und erfüllst medizinische sowie psychologische Anforderungen?

Schritt für Schritt: Eignung prüfen, Unterlagen vorbereiten, Auswahlverfahren meistern

1. Realistischer Selbstcheck: Noten, Englischkenntnisse und Seh‑/Hörwerte prüfen.

2. Herzstück ist der kontakt zur DFS: lies die Hinweise, sammle Zeugnisse und Sprachnachweise für die bewerbung.

3. Trainiere für das auswahlverfahren: Simulationen, Kopfrechnen, räumliches Vorstellungsvermögen und das Funkalphabet.

Timeline und Deadlines: Wann du dich bewerben solltest und wie lange es dauert

Plane deine zeit großzügig: vom ersten Test bis zum start können Monate bis zu einem jahr vergehen. Halte ein bis zwei jahre Puffer bereit, wenn Nachuntersuchungen oder neue Termine nötig sind.

Praktische Fragen an Recruiter helfen, Fallstricke zu vermeiden. Bleib dran: konsequentes Lernen, Schlaf und Fokus zahlen sich im Bewerbungsprozess aus.

Voraussetzungen: Das brauchst du wirklich für den Start

Was zählt sind klare, nicht verhandelbare Anforderungen:

Schulabschluss

Ohne abitur geht es nicht. Die allgemeine hochschulreife ist Pflicht; die Fachhochschulreife reicht nicht.

Alter, Gesundheit und Eignung

Maximal 24 Jahre bei der Bewerbung. Medizinische Tauglichkeit und psychologische eignung sind Pflicht.

Prüfungen umfassen Farbsehen, Sehschärfe, Gehör und Belastbarkeit.

Sprach- und Fachskills

Sehr gutes Englisch, solides Mathe und Technikinteresse sind notwendig. Du lernst viel Theorie zu Luftrecht, Navigation und Meteorologie.

Selbstcheck

Frag dich ehrlich: Trägst du Verantwortung für die sicherheit anderer menschen? Kannst du klar kommunizieren und fokussiert arbeiten?

  • Keine Abkürzung: studium ist nicht Standard; kein duales studium.
  • Plane Zeit für Tests, Medical und Wiederholungen ein.
AnforderungWarumCheckWas du tun kannst
Abitur / HochschulreifeGrundlage für komplexe InhalteZeugnisNoten optimieren, Nachweise bereithalten
Medizinische EignungSicherheit im BetriebMedicalFrühtermin, Gesundheitsakte prüfen
Sprach- & FachskillsKommunikation mit Piloten, RadararbeitEnglischtest, MatheaufgabenTrainieren, Sprachkurse
Psychologische EignungStressresistenz, TeamfähigkeitTests & InterviewSimulationen üben, Feedback einholen

Bewerbung und Auswahlverfahren: So überzeugst du die DFS

Die Bewerbung entscheidet oft, ob du in das Auswahlverfahren kommst — also gestalte sie präzise. Sammle alle Nachweise frühzeitig und achte auf klare Dateinamen, korrekte Rechtschreibung und ein sauberes Layout.

bewerbung auswahlverfahren

Anschreiben, Lebenslauf, Nachweise: So baust du deine Bewerbung auf

Lebenslauf: Zeig Schullaufbahn, Praktika, Nebenjobs, Sprach- und EDV‑Skills sowie relevante Hobbys wie Segelflug. Kurz, chronologisch und lesbar.

Anschreiben: Erkläre konkret, warum du fluglotsin oder fluglotse werden willst. Nenne kurze Beispiele für Teamarbeit oder Stress‑Situationen aus Schule oder Job.

Nachweise: Lade Zeugnisse, Sprachzertifikate und ggf. Sehtest/Hörtest hoch. Fehlende Formale führen schnell zum Ausscheiden im ersten schritt.

Das Auswahlverfahren: Eignungstests, Simulationen und Interviews

Rechne mit mehreren Stufen: Online‑Checks, kognitive Tests, Simulationen und Interviews mit Ausbildern und HR. Teamübungen mit kollegen prüfen Kommunikation und Rollenverhalten.

Trainiere Kopfrechnen, räumliches Denken, Mustererkennung und Luftfahrt‑Englisch. Wiederhole Funkalphabet und Standardphrasen für die Arbeit mit Piloten.

Typische fragen und situationen: Kommunikation, Stress und Teamwork

Im Interview kommen fragen zur Motivation, Fehlerkultur und Stressresistenz. Antworte strukturiert (Situation – Aufgabe – Aktion – Ergebnis) und nenne konkrete Beispiele.

AspektWas geprüft wirdTo‑do
Kognitive TestsKopfrechnen, GedächtnisTäglich kurze Übungseinheiten
SimulationPriorisierung, KommunikationSimulationsaufgaben und Funktraining
InterviewMotivation, TeamfähigkeitSTAR‑Beispiele vorbereiten

Nachbereitung: Bitte um Feedback, lerne aus den antworten und halte Kontakt. Resilienz und klare Dokumente erhöhen deine Chancen beim nächsten schritt.

Ausbildung bei der DFS: Theorie, Praxis und Lizenzen

Auf dem DFS‑Campus startet die ausbildung mit konzentrierten theoriephasen und Simulationen. Du lernst inhalte wie Luftrecht, Meteorologie, Navigation und Luftfahrtenglisch.

Theorie an der Akademie

Der Stundenplan enthält Sprechfunk, Flugdatenbearbeitung und Verkehrsregeln. Kurze Lektionen wechseln mit Übungsaufgaben und Prüfungen.

Praxis on the job

In der praxis arbeitest du am Tower oder in der Kontrollzentrale am flughafen. Ausbilder begleiten deine Positionszeiten und geben gezieltes Feedback.

Lizenzen und Ablauf

Die ausbildung dauert rund drei jahre. Du erwirbst gestaffelt Berechtigungen für Flugplatz-, Anflug‑ und Bezirkskontrolle.

Beispiel‑Tag auf dem Campus

Ein typischer tag beginnt mit Briefing, geht über Simulation oder Sektorcoaching und endet mit Debriefing. Lernphasen wechseln mit praktischen Einsätzen; Mentorinnen und Mentoren unterstützen.

  • Start: Theorieblöcke und kurze Tests.
  • Simulationen: reale Szenarien mit Performance‑Feedback.
  • On‑the‑job: supervised Positionszeiten am Tower.
  • Lizenz: Stufenweise bis zur vollen Berechtigung.
BereichInhalteNutzen
TheorieLuftrecht, Meteorologie, NavigationGrundlage für sichere Entscheidungen
SimulationRadarszenarien, FunkprozedurenRealitätsnahes Training mit Feedback
PraxisTower, Anflug, BezirkskontrolleLive‑Erfahrung unter Aufsicht

Fazit: Die schulische ausbildung bereitet dich praxisnah auf den beruf als fluglotsin/fluglotse vor. Ein studium ist nicht erforderlich, der Campus bietet moderne Räume und enge Betreuung.

Arbeitsalltag und Anforderungen: Verantwortung im Luftraum

Dein Alltag am Radar ist fokussiert, schnell und von klaren Prozessen geprägt.

Aufgaben am Arbeitsplatz

Am arbeitsplatz koordinierst du flugzeuge im luftraum und am boden. Du hältst Abstände ein und priorisierst sicherheit bei jeder Freigabe.

Die Kommunikation mit piloten ist knapp, standardisiert und präzise. Jedes Wort zählt, damit alle dieselbe Lage verstehen.

arbeitsplatz radar kontrollraum

Arbeitszeiten und Teamarbeit

Schichtdienst gehört dazu: Früh, Spät oder Nacht. Du planst deinen tag danach und sorgst für Erholung zwischen den Diensten.

Dein team und deine kollegen unterstützen dich mit standardisierten Übergaben und gemeinsamen Briefings. Kollegiale Hilfe reduziert Fehler und hält den flugverkehr stabil.

  • Praxis: Checklisten, Verfahren, Koordination mit Nachbarsektoren und Tower.
  • In kritischen situationen bleibst du ruhig und behältst den blick auf Radar und Frequenz.
  • Beispiel: Zwei Anflüge, ein Abflug und heranziehendes Wetter — du änderst die Landerichtung und staffelst sauber.
AspektWas du tustNutzen
TeamÜbergaben, BriefingsKlare Zuständigkeit
PraxisChecklisten, SimulationFehlerreduktion
ZusammenarbeitFlughafen, Tower, SektorTransparenz im Betrieb

Fazit: Als fluglotsin oder fluglotse arbeitest du eng mit deinem team und deinen kollegen. Regelmäßiges Training hält Verfahren frisch und sorgt dafür, dass der Betrieb sicher bleibt.

Gehalt und Karrierechancen: Was du verdienen kannst und wie es weitergeht

Kurz und konkret: Die Zahlen zeigen, dass sich die Ausbildung finanziell lohnt und Perspektiven offenstehen.

Ausbildungsvergütung

In der ausbildung bekommst du gestaffelte Zahlungen: im ersten jahr 900 €, im zweiten 2.225 € und im dritten 4.325 €. Das ist genug, um dich aufs Lernen zu konzentrieren und Kosten zu decken.

Einstiegsgehalt und Entwicklung

Als fluglotse liegt das Einstiegsgehalt bei rund 7.300 € monatlich. Die Vergütung spiegelt verantwortung, Schichtdienst und die Qualifikation wider.

Perspektiven

Karrierepfade reichen von Spezialisierung am arbeitsplatz (Tower, Anflug, Bezirkskontrolle) bis zur Rolle als Ausbilder im team.

  • Beispiel: Erst Sektorarbeit, dann On‑the‑Job‑Coaching im Team und später Trainingsplanung.
  • Tarifliche Zuschläge und planbare Schichten bieten finanzielle Stabilität am boden und am flughafen.
  • Ein studium brauchst du nicht; ein duales studium kann später für Managementrollen sinnvoll sein.
PhaseVergütungNutzen
Ausbildung 1. Jahr900 €Basisfinanzierung
Ausbildung 2. Jahr2.225 €Mehr Fokus auf Praxis
Ausbildung 3. Jahr4.325 €Vorbereitung auf Einsatz
Einstieg~7.300 €/MonatVolle Verantwortung am Arbeitsplatz

Fazit: Gute Bezahlung, klare Entwicklungspfade und sinnstiftende Arbeit mit modernen Systemen und Menschen machen den Beruf attraktiv.

Fazit

Fazit: Mit Struktur und Praxisnähe kommst du sicher durch das auswahlverfahren. Erfüllst du Abitur und medizinische/psychologische Eignung, folgt die schulische ausbildung an der Akademie und später das on‑the‑job‑Training im Tower oder Center.

Du lernst die inhalte, arbeitest mit kollegen und kommunizierst mit piloten, während du flugzeuge koordinierst. So sorgst du dafür, dass menschen sicher am boden und in der Luft ankommen.

Stell dir die richtigen fragen, sortiere Unterlagen, plane Termine und übe Grundlagen. Dann bewirbst du dich — Schritt für Schritt, ohne Abkürzungen. Als fluglotsin oder fluglotse verbindest du Verantwortung, Teamgeist und klare Wirkung in einem sinnstiftenden beruf.

FAQ

Wie läuft ein typischer Bewerbungstag bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) ab?

Du startest mit Online-Checks, reichst Zeugnisse und Lebenslauf ein, durchläufst dann Eignungstests mit kognitiven Aufgaben und simulierten Luftverkehrs-Situationen. Anschließend folgen medizinische Untersuchungen und ein psychologisches Gespräch. Am Ende entscheidet die DFS über Aufnahme und Termin für Ausbildung oder duales Studium.

Welche Schulabschlüsse akzeptiert die DFS für die Ausbildung?

Du solltest die allgemeine Hochschulreife (Abitur) haben; in Einzelfällen werden vergleichbare Abschlüsse akzeptiert. Fachhochschulreife führt meist nicht automatisch zur Zulassung, daher sind gute Noten in Mathematik, Physik und Englisch wichtig.

Welche Anforderungen gelten bezüglich Alter und Gesundheit?

Für den Einstieg gilt häufig ein Höchstalter von 24 Jahren. Außerdem ist eine medizinische Tauglichkeit nach luftfahrtmedizinischen Standards erforderlich sowie eine psychologische Eignung für stressige und verantwortungsvolle Situationen.

Welche Sprach- und Fachkenntnisse brauchst du?

Sehr gutes Englisch ist Pflicht, da du international mit Piloten kommunizierst. Technikaffinität, solides Mathematikverständnis und ein guter Blick fürs Detail helfen dir im Alltag und bei Navigations- sowie Kommunikationsaufgaben.

Wie bereite ich meine Bewerbung vor — was gehört ins Anschreiben und den Lebenslauf?

Beschreibe Motivation, relevante Erfahrungen (z. B. Praktika am Flughafen, Studium), deine Team-/Stresskompetenzen und Sprachkenntnisse. Füge Zeugnisse, Nachweise über Sprachprüfungen und ggf. Praktikumsbestätigungen bei. Formuliere klar, warum du Verantwortung im Luftverkehr übernehmen möchtest.

Was passiert im Auswahlverfahren konkret — welche Tests gibt es?

Das Verfahren umfasst kognitive Tests (Reaktionszeit, räumliches Vorstellungsvermögen), Aufgaben zur Multitasking-Fähigkeit, Kommunikations- und Simulationsübungen sowie persönliche Interviews. Teamfähigkeit und Stressresistenz werden besonders geprüft.

Wie sehen typische Prüfungs- oder Interviewfragen aus?

Fragen drehen sich um Stressbewältigung, Entscheidungsfindung unter Zeitdruck, Konfliktverhalten im Team und konkret um Situationen mit Piloten oder Notfällen. Bereite Beispiele vor, die Verantwortungsbewusstsein und klare Kommunikation zeigen.

Wie ist die Ausbildung bei der DFS aufgebaut — Theorie und Praxis?

Die Ausbildung kombiniert Theorie an der Flugsicherungsakademie (Luftrecht, Meteorologie, Navigation, Luftfahrtenglisch) mit praktischer Arbeit im Tower, in der Anflug- und Bezirkskontrolle. Du trainierst an Simulatoren und lernst unter Anleitung erfahrener Ausbilder.

Welche Lizenzen und Berechtigungen erwirbst du während der Ausbildung?

Du erhältst schrittweise Lizenzen für Flugplatz-, Anflug- und Bezirkskontrolle, abhängig von der Stationierung. Jede Lizenz erfordert Prüfungen und Praxisstunden im realen Betrieb.

Wie lange dauert die Ausbildung und wo findet sie statt?

Die Zeitspanne variiert je nach Programm: klassische Ausbildung, duales Studium oder interne Programme dauern unterschiedlich, oft mehrere Jahre inklusive praktischer Phasen. Viele Lehrgänge finden am DFS-Campus mit Simulationsübungen und Praxis an größeren Flughäfen statt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Du arbeitest im Schichtdienst, übernimmst Staffeln von Start- und Landevorgängen, kommunizierst konstant mit Piloten und Kollegen und stellst Sicherheit durch klare Anweisungen und Überwachung sicher. Teamarbeit und konzentrierte Aufmerksamkeit prägen den Tag.

Welche Arbeitszeiten und Schichtmodelle gibt es?

Der Dienst ist rund um die Uhr notwendig. Du arbeitest wechselnde Schichten inklusive Nachtschichten und Wochenenden. Klare Verfahren und enge Abstimmung im Team sorgen für verlässliche Abläufe und Sicherheit.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung und das Einstiegsgehalt?

Ausbildungsvergütungen können gestaffelt sein (z. B. 900 / 2.225 / 4.325 Euro pro Jahr in bestimmten Modellen). Das Einstiegsgehalt liegt je nach Region und Tarif bei rund 7.300 Euro brutto monatlich, mit steigendem Gehalt bei wachsender Verantwortung.

Welche Karriere- und Spezialisierungsmöglichkeiten hast du?

Du kannst dich auf bestimmte Kontrollbereiche spezialisieren, Ausbilder werden oder Führungsaufgaben übernehmen. Auch internationale Einsätze oder Tätigkeiten in der Flugsicherungsplanung sind möglich.

Passt der Beruf zu meinem Wesen — wie teste ich meine Eignung selbst?

Prüfe, ob du unter Druck ruhig bleibst, schnell Entscheidungen triffst, präzise kommunizierst und gerne im Team arbeitest. Simulations-Übungen, Praktika am Flughafen oder Gespräche mit aktiven Kontrolleurinnen und Kontrolleuren helfen dir bei der Einschätzung.

Wo bekommst du weiterführende Informationen und Kontakt zur Bewerbung?

Offizielle Infos und Bewerbungsportale findest du auf der Website der Deutschen Flugsicherung (DFS) sowie an Hochschulen mit dualen Studiengängen. Dort findest du Ansprechpartner für Fragen zur Bewerbung, Termine für Auswahlverfahren und Hinweise zu medizinischen Voraussetzungen.

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Ich bin leidenschaftlicher Luftfahrtfan – mein Traum war es immer, selbst ins Cockpit zu steigen. Leider hat mir eine Rot-Grün-Schwäche den Weg zum Piloten versperrt. Doch meine Begeisterung für Flugzeuge, Flughäfen und das Fliegen selbst ist geblieben – und gewachsen. Heute teile ich mein Wissen, meine Erfahrungen und jede Menge Reisetipps mit allen, die das Fliegen genauso fasziniert wie mich.